Learning-Apps im Lateinunterricht

20190924LearningAppsLateinunterricht.jpgIm Rahmen der Digitalisierung an Schulen verändert sich stetig die Unterrichtkultur, so auch am Westfalen-Kolleg. Der Einsatz digitaler Medien gehört zum Schulalltag.

Im folgenden O-Ton berichtet eine Lehrerin des Westfalen-Kollegs über den Einsatz von Learning-Apps in ihrem Lateinunterricht:
„Ich setze Learning-Apps seit 2016 immer dann ein, wenn ich eine neue grammatische Erscheinung eingeführt habe, sowohl bei neuen Formen als auch bei typischen „Satzbauplänen“ des Lateinischen. Früher hat man meist Formen an der Tafel und Übungssätze auf Arbeitsblättern geübt, jedoch sind die LearningApps aus mehreren Gründen viel motivierender: Sie haben etwas Spielerisches und Lustvolles, obwohl das Gehirn der Lernenden sich ernsthaft mit der Materie beschäftigt. Wird etwas richtig gelöst, so erfolgt die „Belohnung“ sofort (lernpsychologisch ist dies eine „positive Verstärkung“); davon möchte man mehr haben. Deshalb bleibt man auch hartnäckig, wenn eine Teilaufgabe nicht sofort gelingt, und versucht noch zu korrigieren und die „Belohnung“ doch noch zu bekommen. In meinem Unterricht dürfen die Apps allein oder zu zweit bearbeitet werden; so kann auch das Miteinander gefördert werden.
Ähnliche „Belohnungen“ erlebe ich selbst auch beim Erstellen der Apps. Ein passendes Format herauszusuchen, den Lernstoff einzufügen und die Übung auszuprobieren bereitet mir mehr Vergnügen als viele andere Aspekte von Unterrichtsvorbereitung – wobei auch das Ausprobieren wichtig ist; irgendeinen Tippfehler finde ich immer!“

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