Studierende des Westfalen - Kollegs gewinnen 33. Russisch-Olympiade

Sieger der 33. Russich - Olympiade Dabeisein ist alles – unter diesem Motto fuhren vier Studierende des Westfalen - Kollegs und ihre Russischlehrerin Christine Spiegel am 17.11.2010 zur Russisch-Olympiade nach Düsseldorf.

Die Gastgeberschule, das Theodor-Fliedner-Gymnasium in Düsseldorf, empfing an diesem Tag Russischlernende von 34 Schulen aus ganz NRW, rund 350 Schülerinnen und Schüler, die in mündlichen und schriftlichen Prüfungen ihre Russischkenntnisse unter Beweis stellten, die aber auch die außergewöhnliche Atmosphäre der Gemeinschaft genießen konnten.

Natürlich waren auch hohe Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur geladen, die durch ihre Präsenz die Wichtigkeit eines solchen Ereignisses unterstrichen, die aber auch in ihren Reden den Schülerinnen und Schülern Mut für die bevorstehenden Prüfungen machten. So trat in der Auftaktveranstaltung der Vizekonsul des Generalkonsulats der Russischen Föderation auf, Oleg Markov, der seine Rede teilweise auf Russisch hielt und damit besonders die russischen Muttersprachler begeisterte.

Eine Vertreterin der Wirtschaft, Frau Holloch von der REAL-Group-Holding in Düsseldorf, unterstrich die Bedeutung der russischen Sprache für die stetig wachsenden wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Frau Holloch selbst hat acht Jahre in Russland gelebt und gearbeitet und selber vor 25 Jahren an der achten Russisch-Olympiade teilgenommen.
Auftaktveranstaltung in der Aula des TFG
Nachdem der Vorsitzende des Russischlehrerverbandes NRW, Herr Klaus Dropmann, den Wettbewerb eröffnet hatte, fanden sich die Prüflinge in den Klassenräumen ein, um über ihren kniffligen Tests zu brüten.

Die anwesenden Russischlehrer waren vor allem mit den mündlichen Prüfungen beschäftigt. Das hohe Leistungsniveau der Kandidaten machte ihnen die Auswahl der Gewinner nicht immer leicht.

Noch während der mündlichen Prüfungen begann schon der Kreativwettbewerb, in dem Kurse und Klassen originelle, lustige und dramatische Stücke, die zum Teil selbst geschrieben waren, darboten. Diese trugen sehr zum Profil der Veranstaltung bei und führten zudem deutsche und russische Muttersprachler zusammen.

Gegen 16 Uhr fand die Siegerehrung statt. Christina Schweizer (1. Platz), Eduard Achwlediani (2. Platz) und Waldemar Schoppert (3. Platz), allesamt Studierende des Westfalen - Kollegs trauten ihren Ohren nicht, als sie vernahmen, dass sie alle die Gewinner der zweithöchsten Niveaustufe (C 1) waren. Ihre Mühen hatten sich also gelohnt und ihre Motivation für eine Teilnahme an der nächsten Russisch-Olympiade ist groß. Ein „Mitnahmeeffekt" ist sicherlich, dass diese Studierenden auch andere Russisch-Lerner des Westfalen-Kollegs zur Teilnahme an der nächsten Russisch-Olympiade motivieren möchten.

Das Westfalen-Kolleg richtet seinen herzlichen Dank an die Gastgeberschule, die engagierten Lehrer und Lehrerinnen und die zahlreichen kleinen und großen Helfer, allesamt Schüler des Theodor-Fliedner-Gymnasiums, die ihre Freizeit geopfert haben, um die Teilnehmer logistisch, kulinarisch und vor allem durch kleine Aufmunterungen auch moralisch zu unterstützen.
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