Brasilien zu Gast am Westfalen-Kolleg

Solidarische Welt Am Dienstag, den 15.11.16, haben im Rahmen einer Veranstaltung der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt (ASW) die zwei Brasilianerinnen Aldebaran Moura und Benedita Cavalho über die Situation der Kleinbauern im Nordosten Amazoniens referiert. Zahlreiche Studierende des Westfalen-Kollegs und der VHS erhielten auf diese Weise aus erster Hand umfangreiche Informationen über die dortige Landwirtschaft und diskutierten teilnahmsvoll über alternative Ansätze zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Bäuerinnen in Brasilien.

In Brasilien breitet sich der Anbau von Ölpalmen aus. Für die neuen Plantagen werden ansässige Kleinbauern zunehmend verdrängt oder in den nicht nachhaltigen Anbau eingebunden. Viele begeben sich dadurch in ungerechte Abhängigkeitsverhältnisse zugunsten einer profitorientierten, zerstörerischen Palmölindustrie, die weite Teile des wertvollen Regenwaldes vernichtet.
Frau Moura ist Koordinatorin und Projektleiterin bei der brasilianischen Organisation FASE, die Kleinbäuerinnen im Nordosten Amazoniens bei Anbaumethoden unterstützt, die den Regenwald schonen und sie gegen die Geschäftsgebaren der Palmölunternehmen stärkt.
Frau Carvalho ist Kleinbäuerin aus dem Staat Pará. Sie ist Präsidentin der Landarbeitergewerkschaft „Igarapé Miri“. Sie arbeitet eng mit den Kleinbäuerinnen zusammen und ist damit direkt an der Basis aktiv.
Zur Unterstützung der Tätigkeiten der Organisationen FASE und der brasilianischen Kleinbäuerinnen überreichten die Schulleitungen des Westfalen-Kollegs und der VHS der ASW zu Beginn der Veranstaltung eine Spende. Spende an die ASW

 

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