Ruth Weiss zu Gast im Westfalen-Kolleg

ruthweissmiteugeneisenbraun Am 16. April  – übrigens in Israel der Nationalfeiertag Jom ha Scho’a zum Gedenken an die Opfer des Holocausts, war Ruth Weiss Mittelpunkt einer Veranstaltung in der Cafeteria des Westfalen-Kollegs Dortmund, an der mehr als 250 Studierende und Gäste teilnahmen. Ihr Bericht reichte von Mobbing-Erfahrungen als junge Schülerin im NS-Deutschland und der blitzartigen Ausbreitung des Antisemitismus in ihrer Heimatgegend über ihre Ankunft in Afrika, bei der sie lernte, dass weiße Kinder schwarze Babys nicht berühren dürften, bis hin zu ihren wechselvollen Berufsjahren und den weiteren Exilerfahrungen.

Am Ende der Veranstaltung kommt die Autorin auf ihr Buch „Meine Schwester Sara“ zu sprechen und offenbart, dass die Hauptperson des Buchesfrauweissmitstudierenden eine reale Vorlage in dem  Schicksal eines Freundes hat. Dafür, dass Ruth Weiss auch das Westfalen-Kolleg an ihren Erfahrungen eines lebenslangen, couragierten Kampfes gegen den Rassismus teilhaben ließ, waren am Ende dieser Geschichtsstunde der besonderen Art alle Anwesenden dankbar.

Den kompletten Artikel finden Sie unter: Ich ging in die Küche und da saß Nelson Mandela

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